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Die Corona-Pandemie führt täglich zu neuen und geänderten Rahmenbedingungen. Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat bekanntgegeben, dass ab Samstag, 21. März 2020 um 00:00 Uhr in ganz Bayern Ausgangsbeschränkungen gelten. Was heißt das für die Bäuerinnen und Bauern?

Wie wirken sich die vorläufigen Ausgangsbeschränkungen auf die Land- und Forstwirtschaft aus? Die Landwirtschaft und der gesamte vor- und nachgelagerte Bereich werden von der Staatsregierung und der Bundesregierung als systemrelevante Infrastruktur eingeordnet, da sie die Grundversorgung mit Lebensmitteln gewährleisten.
 Laut Allgemeinverfügung sind u. a. die Ausübung beruflicher Tätigkeitenund Handlungen zur Versorgung von Tierentriftige Gründe für das Verlassen der Wohnung.
 Mit der nun verfügten Ausgangssperre bleiben alle erforderlichen Tätigkeiten erlaubtzur Versorgung der Tiereauf den Bauernhöfen und in abgelegeneren Stallungen,zur Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen(Acker- und Grünland, Sonderkulturen)zum dafür notwendigen Transport(z.B. Betriebsmittel, Futtermittel, Milch, Tiere, Getreide)
 Auch Direktvermarktung, Hofläden und Bauernmärktedürfen unter Beachtung der Abstands- und Infektionsschutzmaßnahen stattfinden. Sie tragen zur Sicherstellung der Lebensmittelversorgung bei.
 Der Agrar- und Landhandeldarf derzeit nach wie vor geöffnet bleiben, da lediglich klassische Bau- und Gartenmärkte eingeschränkt sind.
 Auch übliche und erforderliche Waldarbeitenund Aufarbeitungsarbeiten von Kalamitätsholzwegen Borkenkäfer und Stürmen sind berufliche Tätigkeiten und daher für Waldbesitzer möglich. Allerdings sind dabei soziale Kontakte zu anderen Personen zu vermeiden und alle möglichen Vorkehrungen für bestmöglichen Infektionsschutz zu beachten.
 Grundsätzlich kann der erforderliche Betrieb bei Pensionspferdebetrieben unter Beachtung der Schutzregeln – sozialer Kontakt zu anderen Personen minimieren, mindestens 1,5 m Abstand zwischen zwei Personen und alle möglichen Vorkehrungen für bestmöglichen Infektionsschutz – derzeit fortgeführt werden, wenn es um die Versorgung von Tierensowie um Sport und Bewegung an der frischen Luft(alleine und ohne Gruppenbildung) geht.
 BBV-Generalsekretär Georg Wimmer hatte sich am Freitagmorgen bereits vor der Pressekonferenz an die Bayerische Staatskanzlei gewandt und für einfache Regelungen bezüglich der Bewegungsfreiheit der Landwirte und Waldbauern sowie für den alle land- und forstwirtschaftlichen Tätigkeiten eingesetzt.

Für die Teichwirtschaft übersetzt heißt das, dass alles so wie bisher erledigt werden kann. Nur zum Abfischen sollte man so wenig Personal wie möglich einteilen und die vorgeschlagenen Abstände einhalten. Kinder und Jugendliche sollten zu Hause bleiben. Sollte der eine oder andere Teichwirt Probleme bekommen, dann bitte bei der Geschäftsstelle melden: post@berufsfischer.de

 Zusätzliche Verlautbarung:

Fischbesatzmaßnahmen fallen aus unserer Sicht unter die Ausübung der beruflichen Tätigkeit der Teichwirte.
Allerdings sollte es auf das notwendigste Maß reduziert und eventuell erst nach den zwei Wochen durchgeführt werden, ebenso wie weitere Hegemaßnahmen.

Zu beachten wäre dabei grundsätzlich, dass:die Besatzfische vom Teichwirt geliefert werden sollten und nicht von den Vereinsmitgliedern abgeholt werden sollen (mehrere Personen aus unterschiedlichen Familien kommen sonst in einem Auto zusammen).beim Besatz darauf zu achten ist, dass die Fische möglichst mit Behältnissen eingebracht werden, die von einer Person getragen werden können oder ggf. auf andere Besatzmöglichkeiten zurückgegriffen wird (z.B. Verwendung von Rutschen)Beachtung der derzeit allgemein gültigen Hygienemaßnahmen (Abstand von mind. 1,5 – 2 Meter, kein Händeschütteln, Niesen/Husten in Ellbogenbeuge usw.)eine kurze schriftliche Anweisung des Vorstands zu den gebotenen Verhaltensregeln der Mitglieder erfolgtaus der Besatzmaßnahme darf kein „soziales Vereinsevent“werden, d.h. die damit zusammenhängenden Arbeiten sind auf das erforderliche Maß zu reduzieren und Anschluss fährt jeder wieder heim, ohne gemütliches Beisammensein.

Gesetze und Verordnungen Diese Gesetze und Verordnungen betreffen unmittelbar die Binnenfischerei.

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Fischer & Teichwirt

Titelbild: Fichtenzweige bei der Vermehrung von Karpfen
In dieser Ausgabe:

Urteil Kormoranabschuss
Chinesische Teichmusschel
Studieren beim Nachbarn
Teichwasser im Bach
>>> weitere Informationen  
Der Verband Bayerischer Berufsfischer möchte mehr über den Bestand an Reihern in Erfahrung bringen und bittet deshalb, das nebenstehende Formblatt auszufüllen und an die Geschäftsstelle zu übermitteln.
Fax: 0911 241453
Email: post@berufsfischer.de

Durch doppelklicken auf das Formblatt links können Sie es downloaden.